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Es erscheint uns fast unglaublich, dass unsere fotografische Laufbahn mittlerweile schon mehr als zwei Jahrzehnte dauert. Tatsächlich können wir zwar erst seit 1998 behaupten unseren Lebensunterhalt zu hundert Prozent mit der Fotografie zu bestreiten, doch waren wir auch in den Jahren davor nicht gerade untätig. Am Beginn unserer fotografischen Laufbahn, zwischen 1991 und 1995, standen zunächst die reine Abenteuer- und Reiselust, die in vielen ausgedehnten Reisen resultierte. Geld für die Reisen kam nur durch anderwärtige Jobs herein. (kaufmännische Berufe in einer Gartengestaltungsfirma bzw. IT-Branche (Verena) bzw. Profi-Sport (Basketball - Georg).
Fotografie war einzig Mittel, um den daheimgebliebenen Freunden zu zeigen, was wir während all der Monate so erlebt hatten. Waren wir nicht unterwegs, boten sich meist die heimischen Alpen oder die Donau Auen als fotografisches Übungsfeld an. Die Gründung eines Nationalparks Donau Auen war ständiges Thema in den Medien und bot gute Publikationsmöglichkeiten. Insofern würden wir als unseren ersten Meilenstein bezeichnen, da es genau am Gründungstag (Nationalfeiertag 1996) Cover der bunten Feiertags-Ausgabe der „Krone“ war, die sich diesbezüglich besonders ins Zeug gelegt hatte. (Stichwort „Au-Besetzung Hainburg 1985“)
Eine acht Monate dauernde Reise nach Kanada und Alaska 1998, viele Wochen davon im Seekajak im Pazifik zwischen Grizzlies (vor dem Zelt) und Orcas (unter den Kajaks), war letztlich Grundstein, es mit der Fotografie beruflich zu versuchen. Abenteuer-Stories in Magazinen waren der Anfang, Tierreportagen kamen dann bald hinzu. Werbeshootings für den Burgenland Tourismus waren kommerziell ein wichtiger Bestandteil in dieser Phase. Dadurch hatten wir immer wieder Gelegenheit, unser großes Steckenpferd, die Landschaftsfotografie mit den Großformat Plattenkameras, in heimischen Gefilden einzusetzen. Nebenbei heimste 2003 eine Werbeanzeige für das Burgenland, die von uns fotografiert wurde, die Goldmedaille beim „Kurier Werbeliebling des Jahres“ ein.

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Weitere ausgedehnte Reisen nach Kanada und Patagonien 1999 und 2000 folgten, inklusive damit verbundenen Werbeaufnahmen für Jack Wolfskin und Klepper aber wir hatten bereits den Plan uns vermehrt der österreichischen Natur zuzuwenden und ihr unseren ersten Bildband zu widmen. 2003 erschien „Wildnis in Österreich – Die Nationalparks“ und war ein Riesenerfolg. Bis dahin gab es keinen qualitativ hochwertigen Bildband zu diesem Thema und die ca. 27.000 verkauften Exemplare sind in der Sparte „heimische Natur- Bildbände“ wohl auch nicht mehr so schnell zu knacken.
Das Buch „Naturjuwelen in Österreich“ über die heimischen Natura 2000 Gebiete folgte 2005. Viele Plätze und Motive, die als Fotos in diesen Büchern erstmals präsentiert wurden, sind mittlerweile im kleinen Kreis der Naturfotografen sehr beliebte Sujets.

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2001 kam auch unsere erste Tochter zur Welt, was uns zwar nicht am Reisen hinderte, doch fielen diese etwas weniger abenteuerlich aus. Im Frühjahr 2002 reisten wir zum ersten Mal für zwei Monate nach Neuseeland – der Beginn einer großen Leidenschaft! Viele weitere Reisen ins „Land der langen weißen Wolke“ folgten – ab 2004 mit unserer zweiten Tochter. Um ein Haar wären wir ausgewandert. Fotografisch bescherte uns Neuseeland in den folgenden Jahren einen schönen Preis in der Kalenderbranche in den USA („Bester Landschaftskalender des Jahres 2004“), jede Menge Magazinbeiträge in diversen Hochglanzpublikationen, viele Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben (Euro Press, Glanzlichter, Nature’s Best uvm.) und am Ende einen schönen Bildband. „New Zealand Journey“ wurde in Neuseeland verlegt und ist dort nach wie vor ein beliebtes Buch. Auf die Motive unserer Neuseeland-Reisen greifen wir bei Fotoausstellungen nach wie vor sehr gerne zurück.

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Mit Schuleintritt unserer beiden Töchter begannen wir den europäischen Naturschutzgebieten großes Augenmerk zu schenken, ein Projekt, das nach wie vor im Laufen ist und Jahr für Jahr vom DuMont Verlag in Form eines großen Wandkalenders unterstützt wird. Wohl nicht zuletzt durch diese Aufnahmen wurden die Veranstalter des bislang weltweit größten Naturfoto-Fotoprojektes auf uns aufmerksam: „Wild Wonders of Europe“. „Wild Wonders“ (www.wild-wonders.com) startete im Jahr 2007, 69 Fotografen aus ganz Europa wurden ausgewählt und ab 2008 auf unterschiedlichste „Missionen“ geschickt. Uns wurde die Ehre zuteil die Matterhorn Region, die Atlantikküste bei Barrika (Spanien), ein Gebiet der Pyrenäen in Frankreich, die Kornaten (Kroatien) und die Nationalparks Georgiens zu portraitieren.
„Wild Wonders“ ist ein Mega Projekt, die Bilder wurden in National Geographic (Juni 2010 – 40 Millionen Leser!), GEO und wohl jedem maßgeblichen Natur- bzw. Fotomagazin der Erde gedruckt, die Outdoor-Ausstellungen bislang von über einer Million Menschen besucht. Hier dabei zu sein ist eine große Sache für jeden Natur-Fotografen.

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Eine weiteres Motiv unserer europäischen Landschaftsmotive brachten uns 2010 eine Auszeichnung beim renommiertesten Naturfotowettbewerb der Welt ein, den „Wildlife Photographer oft he Year Awards“, die jährlich von der BBC und dem „Natural History Museum“ in London veranstaltet werden. Würde man nicht der Jury das Originaldia (unsere Landschaften sind ja nach wie vor allesamt analog auf Planfilm fotografiert)als Beweis vorlegen müssen, hätten die meisten Menschen die „Reptilian Rocks“ - eine Felsküste an der Barent See – wohl als Photoshop-Märchen abgetan. Ebenso 2010, erschien unser bislang letzter Bildband „Nationalparks in Österreich“ anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Nationalparks.
2011 sind vor allem zwei Events für uns von Bedeutung geblieben: Im Frühjahr 2011 haben wir uns einen kleinen Wunschtraum erfüllt und – gleich unterhalb unseres Büros – eine kleine Galerie (einen schönen Schauraum) eröffnet. Hier gibt es nun, nach doch einigen Ausstellungen unserer Bilder in Washington D.C., Rom, London, Banff (Kanada), Zingst, sowie bereits vier Mal bei der Photo Adventure http://www.photoadventure.at/ in Wien und Linz oder zuletzt in der Wiener Hofburg, eine permanente Möglichkeit, etwaigen Interessenten unsere Fine Art Prints zu zeigen. Mit SALON IRIS den besten der besten unter den Fine Art Printern dafür als Partner zu haben, ist einfach genial!
Der zweite ganz besondere Event 2011 war es, als einzige Naturfotografen von der „Photographische Gesellschaft Wien“ im Zuge ihrer 150 Jahre (!) Feier in die großartige Fotoausstellung „Zeit-Zeugen Fotografie in Österreich seit (1945)“ im Künstlerhaus miteingeladen worden zu sein. Bei der Vernissage platzte das Künstlerhaus aus allen Nähten! http://www.photographische-gesellschaft.at/index.php?go=news&site=news.php Auch im umfangreichen Buch zur Ausstellung, erschienen im Verlag Edition Lammerhuber, sind unsere Motive dabei.
Neben einigen kleineren Ereignissen, wird für uns 2012 als das Startjahr der „Wiener Wildnis“ bleiben. Aktuell wollen wir - neben unserer „Wiener Wildnis“ auch noch drei Regionen nicht unerwähnt lassen, die uns in den letzten Jahren - aber auch 2012 – besonders beschäftigt haben und es nach wie vor tun: Die March-Thaya Auen Tasmanien und die Zypressensümpfe Louisianas.
Stand: Februar 2013 – aber die Geschichte geht weiter…